Zugvogel unterwegs
Zugvogel unterwegs

Prag

Dienstag, 15. Sept. 2015

 

Die Rückfahrt von einem Internationalen Wohnmobiltreffen in Gmünd/Österreich führt uns durch Tschechien, wir möchten uns unbedingt Prag ansehen.

Nachmittags gegen 16 Uhr kommen wir in Prag an, herrliches Sommerwetter, 26 Grad C. Wir erreichen ohne Schwierigkeiten den Caravan Park Yacht Club auf der Halbinsel Cisarska Louka. Der Platz ist schön gelegen, die Sanitäranlagen sind einfach, z.T. ziemlich heruntergekommen und kaputt.

 

Wir unternemen nach dem Einchecken eine Erkundungstour zu Fuß und kommen nach einem kurzen Fußweg zu einem Bootsanleger, von hier fährt ein kleines Boot in wenigen Minuten über die Moldau zum Zentrum von Prag.  Wir laufen an der Moldau entlang und freuen uns darauf, morgen die Stadt zu entdecken, mit Bus, Schiff und zu Fuß. Für heute bleibt uns nicht viel Zeit dafür, um 20 Uhr geht das letzte Boot zum Campingplatz.

 

 

 

Mittwoch, 16. Sept. 2015

 

Heute wird Prag entdeckt, das Wetter ist traumhaft schön. 

Mit dem kleinen Boot geht es wieder über die Moldau, dann erkunden wir die Altstadt. Auf der Karlsbrücke tummeln sich so viele Touristen, dass es unmöglich ist, ein schönes Foto zu schießen, außerdem nervt mich dieses Gedrängel total, so dass wir Richtung Altstädter Rathaus ziehen, um die astronomische Uhr aus dem 15. Jhd. zu bewundern. Aber auch hier dichtes Gedrängel. Wir finden einen Platz im Schatten und genießen ein kühles Getränk. Mittlerweile ist es 26 Grad C und hier in der Innenstadt steht die Luft, und dann noch die vielen Menschen, kaum auszuhalten.

Wir buchen eine Kombi-Tour mit Bus und Schiff, begeben uns zur Haltestelle, fahren mit dem HOP-on-HOP-off-Bus durch Prag und lassen uns die Sehenswürdigkeiten zeigen. Oben bei der Prager Burg steigen wir aus. Ich besichtige die Burg alleine, Detlef sucht sich ein schattiges Plätzchen und wartet auf mich. Mit dem Bus geht es dann wieder zurück. Jetzt begeben wir uns auf das Schiff und genießen die gut 1-stündige Fahrt auf der Moldau. Hier weht ein frischer Wind, es ist nicht so heiß und stickig. 

Danach sind wir ziemlich geschafft, daher nehmen wir für den Weg zum Bootsanleger die Straßenbahn, sie bringt uns direkt bis zur Anlegestelle.

 

 

 

Elbsandsteingebirge

Donnerstag, 17. Sept. 2015

 

Heute geht es weiter in das Elbsandsteingebirge. In Schmilka, gleich hinter der Grenze, machen wir Halt.  Der große Parkplatz ist gesperrt, hier findet ein Mercedes-Treffen statt, viele tolle Autos - aber wo sollen wir mit dem Wohnmobil parken? Also zurück Richtung Grenze und dort parken wir dann an der Straße. Wir gehen durch den Torbogen ein Stück den "Malerweg" entlang und kommen an der Mühlenbäckerei vorbei. Hmmm riecht das gut nach frischem Brot. Ein schattiges Plätzchen und eine kleine Stärkung machen uns wieder fit für die Weiterfahrt, vorher wird noch beim Mühlenbäcker eingekauft, frisches Brot und leckeren Kuchen nehmen wir mit.

 

Wir erreichen den von Freunden empfohlenen Stellplatz am Panorama-Hotel Lilienstein in Königstein um 15:30 Uhr. Wir sind die einzigen Gäste auf dem Stellplatz, mit herrlichen Blick auf Burg Königstein. Das Wetter ist traumhaft, 28 Grad C.

 

Wir relaxen am Wohnmobil, genießen die Ruhe und den Kuchen vom Mühlenbäcker, abends gibt's ein sehr gutes Essen im Restaurant des Hotels.

 

 

Freitag, 18. Sept. 2015

 

Wir checken aus, es ist ein schöner Stellplatz hier am Hotel, keine Frage, aber letztendlich zu teuer. Wir haben insgesamt 27,40 € (!) für eine Übernachtung gezahlt, für's Duschen wurden 3,-- € pro Pers. berechnet und noch 1,40 € Tourismusabgabe. 

 

Unser Ziel ist jetzt die Bastei, wir haben Glück und dürfen ganz nach oben fahren, so haben wir nur einen kurzen Fußweg bis zur Bastei. Von hier hat man einen herrlichen Blick über das Elbtal.

Ich erwandere die Felsenburg, während Detlef nur einen kleinen Rundgang macht, im Waldcafé auf mich wartet. Da es sehr heiß heute ist, bin ich ziemlich geschafft nach meiner Felsenburg-Erkundung, eine Erfrischung tut gut und danach machen wir uns auf die Heimreise.

 

Wir erreichen unser Zuhause kurz vor Mitternacht.

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© Ingvild Brodersen